Sehenswertes in Rum und Umgebung!

Schutzgebiet Karwendel

Besuchen Sie das Schutzgebiet "Alpenpark Karwendel", entdecken Sie
seltene Blumen und zahlreiche Naturdenkmäler. Ca.45 km bestens betreute und beschilderte Wanderwege stehen zu Ihrer Verfügung.

Wandernadeln in Gold/Silber/Bronze- sowie Wanderkarte und Wegbeschreibung gratis!

Naturlehrpfad Rum

Er liegt im Randbereich des "Alpenparks Karwendel", der nach dem Nationalpark Hohe Tauern das größte Schutzgebiet für die Natur in Österreich ist. Ein Stück oberhalb des Ortszentrums der Marktgemeinde Rum, nahe dem Ghf. Canisiusbrünnl, befindet sich, in der Nähe der Rumer Waldtennisanlage, gleich neben dem Abenteuerwaldspielplatz ein Parkplatz, der zugleich Ausgangspunkt für zahlreiche Wanderungen ist. Von hier gelangt man in ca. 15 Minuten zur Wegkreuzung 7 Wege und geht dann rechts in Richtung Garzanhof. Rund um dieses Areal wurde im Jahre 1995 der Rumer Naturlehrpfad angelegt, den Sie in weiteren 10 Minuten erreichen.

Die Beschreibung der botanischen Gegebenheiten der Region erfolgt vor Ort auf Schildern und wird ergänzt durch die Broschüre Natur - Lehrpfad /  Marktgemeinde Rum. Weitere Informationen und die Broschüre erhalten Sie im Tourismusbüro Rum.

Marienkapelle

Die Kapelle steht am westlichen Ortsrand von Rum.
Der freundliche Barockbau dürfte im 17. Jahrhundert
entstanden sein. Über dem Eingang ein Freskomedaillon, die Rosenmuttergottes darstellend.

Im Inneren schmückt ein Fresko mit Madonna, Johannes Nepomuk und Florian die Decke, darunter ist die Kapelle selbst mit den benachbarten Häusern verewigt. Die Rumer Marienkapelle wurde zum Schutz gegen die Rumer Mure errichtet.
Weihnachtszeit- Wachsfigurenkrippe um 1800 dat.

 

 

Pestkapelle

Südwestlich des Dorfes, unterhalb der Schule Rum-Dorf, duckt sich in den Feldern der schlichte Bau der Pestkapelle Maria Heimsuchung. Sie wurde (vermutlich im 17.Jhd.) im Gedenken an die Pestjahre 1611 und 1612 errichtet, als auch in Rum der Schwarze Tod wütete. Vermutlich lag der Pestfriedhof im Bereich der heutigen Pestkapelle.  

 
 

St. Georgskirche

Die erstmalige Erwähnung einer Kirche in Rum im Jahre 1337 ist rein zufällig. Die Grundmauern des Presbyteriums stammen aus der Mitte des 13. Jahrhunderts. Die damalige Kirche war noch sehr kein und wurde in den in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert entstandenen Neubau einbezogen.

Im Jahre 1499 wurde der letzte der drei Altäre konsekriert - damit war der Neubau der Kirche abgeschlossen. 1999 wurde daher das 500-jährige Jubiläum gefeiert. Nach außen präsentiert sich die Kirche als spätgotisches Langhaus, dem ein leicht eingezogener Chor mit viereckigem Schluss angesetzt ist.

Der gotische Turm mit Giebelspitzhelm ungekuppelten rundbogigen Schallfenstern schließt mit der Sakristei an die Chornordseite an. Im Inneren der Kirche, das stark barockisiert wurde, erinnert das vierjochige Langhaus, über das sich ein Stickkappengewölbe erhebt, an die Bauzeit in der Gotik.

Bildstöcke:

Die Bildstöcke, noch heute an der Haller Bundesstraße zu bewundern,wurden gegen  Ende des 16. Jhd.aufgestellt, als die von Erzherzog Ferdinand II. gestiftete Wallfahrtskirche Maria Loretto in Thaur gebaut wurde.

15 steinerne, renovierte Wegsäulen mit-heute modernen-Darstellungen des Rosenkranz-geheimnisses entlang der neuen Bundesstraße begleiten den frommen Pilger oder interessierten Gast zur Wallfahrtsstätte.

Kaiserkreuz

Auf einem Hügel nordwestlich des Dorfes wurde zum Anlass der Thronbesteigung Kaiser Franz Joseph I. im Jahre 1848 dieses Kreuz errichtet und zum  Regierungsjubiläum 1898 erneuert. Im Revolutionsjahr 1848 sollen die Mutter des jungen Herrschers, Erzherzogin Sophie, und seine Brüder Ferdinand Maximilian
(der spätere Kaiser von Mexiko), Karl Ludwig und Ludwig Viktor, die nach
Innsbruck geflüchtet waren, oft Rum besucht haben.